Der Arbeitskreis Fledermäuse in Leverkusen stellt sich vor

Seit November 1997 besteht der Arbeitskreis Fledermäuse bei den Naturschutzverbänden NABU und BUND in Leverkusen. Sieben aktive MitarbeiterInnen, darunter fünf Gründungsmitglieder arbeiten in vielfältiger Weise für den Erhalt der bedrohten Fledermäuse in Leverkusen.
Die Kenntnis über die vorkommenden Fledermausarten, ihre Verbreitung und Lebensräume in Leverkusen ist die Grundlage für ihren Schutz, denn wir können nur schützen, was wir kennen.
Auf der Suche nach Fledermäusen sind wir von Frühjahr bis Herbst oft abends und nachts unterwegs. Ein Bat- oder Ultraschalldetektor, ein kleines Gerät, das die Ortungslaute der Fledermäuse hörbar macht, unterstützt uns bei diesen Kartierarbeiten. Neben den Jagdgebieten gilt unser besonderes Interesse den Sommer- und Winterquartieren. Wir sind natürlich auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, so können Sie unsere Arbeit unterstützen, indem Sie uns Ihre Fledermaus Beobachtungen zukommen lassen.

Mit den so gewonnenen Daten über die in Leverkusen vorkommenden Fledermausarten und ihre Verbreitung planen wir mit der Unteren Landschaftsbehörde, Stadt Leverkusen, den Forstbehörden und der Biologischer Station des NABU Maßnahmen zum Fledermausschutz in Leverkusen. Dazu gehört das Aufhängen von Fledermauskästen an geeigneten Orten, die Erhaltung alter Quartiere auf Dachböden und in alten Bäumen, die Mithilfe beim Öffnen von Stollen, die Pflege von geschwächten und kranken Fledermäusen.

Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer Bereich unserer Aktivitäten. In Exkursionen und an Infotischen bringen wir die Fledermäuse einer breiteren Öffentlichkeit näher. Daneben stehen wir bei Fragen rund um das Thema "Fledermäuse" gerne zur Verfügung.

Mechtild Höller, Torsten Morsbach,  Stephan Risch, Hedi Scharff, Wolfgang Backschat, Heribert Saß.

Leiterin des AK-Fledermäuse-Leverkusen: Dipl.-Biol. Mechtild Höller